70 Jahre Pionierschule der Bundeswehr in Ingolstadt: Herrmann gratuliert beim Appell
Beim Festappell zum 70-jährigen Gründungsjubiläum würdigte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die Rolle der Schule und die Partnerschaft des Freistaats mit der Bundeswehr.
Die Pionierschule der Bundeswehr in Ingolstadt hat ihr 70-jähriges Gründungsjubiläum mit einem Appell gefeiert. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann gratulierte vor Ort und betonte: „Die Innovationskraft der Pionierschule wirkt weit über Bayern und Deutschland hinaus. Die Pionierschule ist ein zentraler Treffpunkt für Partner aus der ganzen Welt. Als Kompetenzzentrum von Rang verkörpert sie internationale Zusammenarbeit und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands sowie seiner Bündnispartner.“
Die ursprünglich in München gegründete und 2009 nach Ingolstadt umgezogene Schule ist die zentrale Ausbildungseinrichtung für die Pioniertruppe des deutschen Heeres und der Spezialpioniere der Streitkräfte. Sie ist einer der modernsten Standorte der Bundeswehr, an dem neben Bundeswehrangehörigen auch Soldaten befreundeter Streitkräfte unterrichtet werden.
Der Freistaat Bayern sei ein starker Partner der Bundeswehr, erklärte Herrmann, der selbst viele Jahre lang Reserveoffizier war. „Die Bundeswehr hat wesentlich dazu beigetragen, dass Deutschland heute ein freies Land und ein geachtetes Mitglied der Völkergemeinschaft in der Mitte Europas ist. Sie ist Garant für unsere Freiheit und Sicherheit.“
Bayern sei stolz auf seine Bundeswehrstandorte und setze sich nach Kräften für eine noch bessere Ausstattung und Ausrüstung der Bundeswehr ein. „Aber klar ist auch: Neben der modernen Ausrüstung und ausreichenden Ressourcen braucht die Bundeswehr auch Menschen wie Sie, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen“, so Herrmann.



