Tötungsdelikt in Coburg: Polizei sucht Baseballschläger und Schlauchtuch
Nach dem Tötungsdelikt in der Coburger Rosengasse fehlen den Ermittlern noch zwei bedeutsame Gegenstände, zu denen sie Hinweise aus der Bevölkerung erbitten.
Nach dem Tötungsdelikt am 15. September 2026 in der Coburger Rosengasse dauern die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Coburg und Kriminalpolizei Coburg an. Am Dienstag stellten die Ermittler weitere wichtige Beweismittel sicher. Zwei für die Ermittlungen bedeutsame Gegenstände fehlen jedoch weiterhin, weshalb Polizei und Staatsanwaltschaft um Hinweise aus der Bevölkerung bitten.
Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen führten die Beamten am Dienstag weitere Maßnahmen im Bereich des Coburger Güterbahnhofs auf Höhe des Globe Coburg durch. Dort fanden sie mehrere tatrelevante Gegenstände und stellten diese sicher.
Nach aktuellem Ermittlungsstand wurde dort nach der Tat auch ein schwarzer Baseballschläger aus Aluminium abgelegt, der bislang nicht aufgefunden werden konnte. Der Baseballschläger hat einen silberfarbenen Knauf sowie ein rötliches Zierelement zwischen Knauf und Schläger.
Darüber hinaus suchen die Ermittler nach einem Schlauchtuch, das mutmaßlich während der Tat getragen wurde. Das Tuch ist überwiegend schwarz und weist eine rot-graue Gestaltung auf. Besonders auffällig ist das Motiv eines Totenkopfes mit roter Zunge.
Die Ermittler gehen derzeit davon aus, dass eine unbeteiligte Person den Baseballschläger und das Schlauchtuch im Zeitraum zwischen dem 15. September und dem 6. Oktober aufgefunden und möglicherweise mitgenommen hat.
Insbesondere Personen, die einen der beschriebenen Gegenstände gefunden oder an sich genommen haben, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Coburg zu melden. Auch Personen, die Angaben zum Verbleib des Baseballschlägers oder des Schlauchtuchs machen können oder im genannten Zeitraum entsprechende Beobachtungen im Bereich des Güterbahnhofs gemacht haben, werden gebeten, sich unter Tel. 09561/645-0 bei der Kriminalpolizei Coburg zu melden.
Die gemeinsamen Ermittlungen von Staatsanwaltschaft Coburg und Kriminalpolizei Coburg zum Tatgeschehen dauern weiterhin an.



