BayernSTAR 2026: Sandro Kirchner würdigt Leichtathleten bei Gala in Würzburg
Beim Galaabend des Bayerischen Leichtathletikverbandes sprach Staatssekretär Sandro Kirchner über Sportförderung, die Leichtathletik-WM 2031 und die Olympia-Bewerbung Münchens.
Bayerns Innen- und Sportstaatssekretär Sandro Kirchner hat bei der Ehrungsgala „BayernSTAR 2026“ des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes (BLV) in Würzburg die geehrten bayerischen Top-Athleten, Vereinsvertreter, Trainer und Kampfrichter gewürdigt. Die Meldung wurde als Pressemitteilung 374/2026 vom 31.10.2026 veröffentlicht.
„Sie alle sind unverzichtbarer Bestandteil der bayerischen Leichtathletik. Sie stehen für sportliche Ambition, Fairness, Leidenschaft und die Kraft der Gemeinschaft“, sagte Kirchner. Der BayernSTAR sei nicht nur eine Auszeichnung von Leistung, sondern auch ein Symbol für Haltung und Zusammenhalt. „Genau das ist es, was den Sport ausmacht: Sport verbindet!“ Sport fördere essenziell den Zusammenhalt in der Gesellschaft, er halte fit und gesund und vermittle Kindern und Jugendlichen zentrale Werte wie Teamgeist, Fairness, Leistungsbereitschaft und Durchhaltewillen.
Der Freistaat Bayern fördere Sportfachverbände und Sportvereine deshalb mit erheblichen Mitteln, so Kirchner. Auch wenn man Zeiten einer angespannten Haushaltssituation und erforderlicher Einsparungen erlebe, habe man beim Sport einen gänzlichen Verzicht auf Einsparungen erreicht. So habe der Bayerische Landtag 2026 insgesamt mehr als 100 Millionen Euro für den organisierten Sport bewilligt. Allein die Förderung der Verbände im Breiten- und Nachwuchsleistungssport betrage mehr als 43 Millionen Euro.
„Auch der Bayerische Leichtathletik-Verband hat hiervon in den letzten drei Jahren mit rund 3,4 Millionen Euro profitiert“, sagte Kirchner. Zusätzlich zur regulären Sportförderung hätten die Regierungsfraktionen 56 Maßnahmen im Jahr 2026 mit einem Gesamtvolumen von rund 11,2 Millionen Euro gefördert.
Kirchner dankte dem BLV für die hervorragende Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, damit München den Zuschlag für die Leichtathletik-WM 2031 bekommen konnte. „Das wird ein weltweit beachtetes Mega-Event. Unsere Vorfreude ist riesig, gleichzeitig ist das ein großer Ansporn für Athleten.“ Der Freistaat habe bereits eine finanzielle Unterstützung von bis zu 36,7 Millionen Euro für die WM in Aussicht gestellt.
„Bayern hat Lust auf Sport“, sagte Kirchner abschließend. Das wolle man der ganzen Welt auch mit der Bewerbung um Olympische Spiele in München zeigen. Er sei zutiefst davon überzeugt, dass fair erbrachte Spitzenleistungen und gelebter olympischer und paralympischer Geist in einem Land mit demokratischen, freiheitlichen Grundwerten einen wichtigen Beitrag für Frieden, Weltoffenheit und Völkerverständigung leisten könnten. „Gerade in diesen turbulenten Zeiten, in denen wir wieder mehr Mut, Kraft, Zusammenhalt und Zuversicht benötigen.“



