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Halloweennacht in München: Polizei zählt mehr als 200 Einsätze

Von Pyrotechnik über Ruhestörungen bis zu großen Partys: Die Polizei München zieht Bilanz zur Halloweennacht.

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München kam es in der Halloweennacht insgesamt zu mehr als 200 Einsätzen mit Halloween-Bezug. Knapp die Hälfte dieser Einsätze stand im Zusammenhang mit dem unerlaubten Abbrennen von Böllern und Feuerwerkskörpern.

Weitere Einsatzschwerpunkte waren laut Polizeipräsidium München 35 Ruhestörungen im Zusammenhang mit Halloweenpartys, mehr als 30 Sachbeschädigungsdelikte sowie 19 Körperverletzungsdelikte. Darüber hinaus kam es im Verlauf der Nacht zu mehreren größeren Einsätzen.

Gegen 19:00 Uhr wurde im Bereich eines Einkaufszentrums an der Schleißheimer Straße in Milbertshofen eine Personengruppe von etwa 50 Personen gemeldet. Die Personen zündeten Pyrotechnik und warfen verschiedene Gegenstände, darunter Fahrräder und E-Scooter, den Abgang zum U-Bahnhof Dülferstraße hinunter. Da sich die Beteiligten aggressiv verhielten, wurde die Örtlichkeit mit einem starken Kräfteaufgebot angefahren. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte flüchteten die anwesenden Personen in verschiedene Richtungen, wodurch sich die Situation vor Ort beruhigte. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Kurz nach 21:00 Uhr wurde eine größere Personengruppe gemeldet, die sich auf einem Schulgelände in Sendling im Bereich der Pfeuferstraße aufhielt und dort ebenfalls Pyrotechnik zündete. Da sich einige Jugendliche gegenüber den Einsatzkräften aggressiv verhielten, musste teilweise unmittelbarer Zwang angewendet werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden für das weite Umfeld Platzverweise ausgesprochen.

In Unterschleißheim eskalierte eine über soziale Medien organisierte private Halloweenparty. In der Spitze hielten sich dort etwa 200 Personen auf. Die Feier konnte letztlich durch die zahlreich eingesetzten Polizeikräfte friedlich beendet werden.

Gegen Mitternacht wurde aus Grünwald eine weitere größere Halloweenparty gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich dort etwa 100 Personen. Aufgrund der aufgeheizten Stimmung wurden weitere Einsatzkräfte nach Grünwald entsandt. Die Feier in der Wohnung konnte beendet werden. Die Einsatzkräfte sprachen Platzverweise aus, bis sich die Personen aus dem Wohnhaus und dem Straßenbereich entfernt hatten.

An allen vier Örtlichkeiten zeigte die Polizei starke Präsenz, teilweise unter Hinzuziehung geschlossener Einheiten. Die Polizei München war während der gesamten Nacht verstärkt im gesamten Zuständigkeitsbereich präsent.

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