Kupferdiebstahl in Bamberg und Franken: Zwei Tatverdächtige für rund zwanzig Taten ermittelt
Nach Diebstählen von Kupferdächern, Dachrinnen und Blechen konnten die Ermittler dank der Zusammenarbeit mehrerer Polizeidienststellen zwei Tatverdächtige identifizieren.
Die Kriminalpolizei Bamberg ermittelte zuletzt in mehreren Fällen von Kupferdiebstahl. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Polizeidienststellen in ganz Franken gelang die Identifizierung von zwei Tatverdächtigen.
Seit Juni zeigten immer wieder Verantwortliche von gewerblich genutzten Gebäuden und insbesondere von Versorgungsbetrieben Fälle von Metalldiebstahl an. Die damals unbekannten Täter hatten es dabei auf den Rohstoff Kupfer abgesehen. In rund zwanzig Fällen demontierten sie Kupferdächer, Dachrinnen und Bleche. Der Beuteschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.
Allein im Bamberger Bereich schlugen die Täter neunmal zu. Die Kriminalpolizei Bamberg übernahm hierfür die umfangreichen Ermittlungen.
Zur Identifizierung der Tatverdächtigen trug die enge Zusammenarbeit mit den unterfränkischen Dienststellen aus Schweinfurt und Haßfurt sowie mit der Höchstadter Polizei und der Polizeiinspektion Erlangen-Land aus Mittelfranken bei. Auch dort war es zu entsprechenden Entwendungen gekommen.
Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um rumänische Staatsangehörige im Alter von 32 und 34 Jahren, die ihre Wohnsitze in Bamberg haben. Sie müssen sich wegen des Verdachts des gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Diebstahls in rund zwanzig Taten im Zeitraum von Juni bis August strafrechtlich verantworten.
Die Ermittlungen sind nach Angaben der Polizei weit vorangeschritten und werden demnächst der Staatsanwaltschaft Bamberg übergeben.



