Busunglück auf der A96: Zwei Tote nach Update bestätigt – Ermittlungen gegen Fahrer eingeleitet
Nach dem schweren Busunglück auf der A96 haben die Behörden die Zahl der Todesopfer bestätigt und ein Verfahren gegen den Fahrer eingeleitet.
Nach dem Busunglück auf der A96 haben die Ermittler die Zahl der Todesopfer bestätigt: Zwei Menschen kamen bei dem Unfall ums Leben. Gegen den 40 Jahre alten Fahrer des Busses wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet.
Nach aktuellem Stand befanden sich insgesamt 35 Personen an Bord des Busses, der auf der Route von Mailand nach München unterwegs war. Eine erste Meldung war zunächst von rund 50 Insassen und einer Fahrtstrecke von Zürich nach Mailand ausgegangen; diese Angaben wurden inzwischen korrigiert.
Zur Bewältigung des Einsatzes rückte ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften an. Insgesamt neun Rettungshubschrauber waren im Einsatz. Zudem waren Feuerwehren aus Landsberg am Lech, Buchloe, Kaufering, Lindenberg, Dießen am Ammersee, Honsolgen, Prittriching, Dillishausen und Penzing vor Ort. Mehrere Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck sowie der Polizeiinspektion Landsberg am Lech unterstützten den Einsatz. Die A96 war an der Unfallstelle teilweise bis kurz nach 14 Uhr gesperrt.
Die zuständige Staatsanwaltschaft hat inzwischen unfallanalytische Gutachten in Auftrag gegeben, um Unfallursache und -hergang zu klären. Die Ermittlungen dauern an.
Zuständig: Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck und Polizeiinspektion Landsberg am Lech



