Tötungsdelikt in Seefeld: Operative Fallanalyse unterstützt die Ermittlungen
Nach dem Fund eines toten 66-Jährigen setzt die Polizei bei den Ermittlungen jetzt auch auf Spezialisten für Operative Fallanalyse.
Im Fall des Tötungsdelikts in Seefeld (Ortsteil Hechendorf, Landkreis Starnberg) sind Spezialisten für Operative Fallanalyse zu den Ermittlungen hinzugezogen worden. Am Freitagmorgen, 25. September 2026, war in Seefeld der Leichnam eines 66-jährigen Mannes aufgefunden worden. Die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck ermittelt.
In den vergangenen Tagen wurden in dem Fall verschiedene Maßnahmen der polizeilichen Spurensuche und -sicherung ergriffen.
Am Dienstag suchte eine Gruppe von Polizeitauchern der Bereitschaftspolizei München den in Tatortnähe gelegenen Bereich des Pilsensees ab. Am Donnerstag, 1. Oktober 2026, setzte eine geschlossene Einheit der Bereitschaftspolizei Königsbrunn die Spurensuche entlang des Ufers und rund um den Tatort fort.
Zur weiteren Auswertung und Einordnung der Spuren, Hinweise und Zeugenaussagen wurde eine OFA-Einheit der Kriminalpolizei München in die Ermittlungsarbeit einbezogen. Die Operative Fallanalyse (OFA) ist ein kriminalistisches Werkzeug, das durch die Anwendung spezieller fallanalytischer Techniken zur Unterstützung der polizeilichen Ermittlungen eingesetzt wird. Der zentrale Begriff der Fallanalyse drückt unter anderem aus, dass der gesamte Fall, die ihn prägenden Abläufe und der Kontext, in den er eingebettet ist, im Zentrum der Analyse stehen.



