Schondorf am Ammersee: Einfamilienhaus brennt vollständig nieder – eine Person tot geborgen
Nach dem Vollbrand in der Seestraße untersucht die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck gemeinsam mit Spezialkräften die Brandursache und die Identität des Todesopfers.
In Schondorf am Ammersee im Landkreis Landsberg am Lech ist am gestrigen Nachmittag aus bislang ungeklärter Ursache ein Einfamilienhaus in der Seestraße in Brand geraten. Eine Person konnte nur noch tot aus dem Haus geborgen werden. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 500.000 Euro. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Augsburg die Ermittlungen zur Brandursache, zur Identifizierung des Leichnams und zu den Todesumständen übernommen. Über den Brand war bereits am heutigen Morgen berichtet worden.
Ein vorbeifahrender Zeuge entdeckte das in Flammen stehende Gebäude gestern gegen 14:30 Uhr und alarmierte über die Integrierte Leitstelle Feuerwehr und Rettungskräfte. Als diese am Brandort ankamen, stand das Haus bereits im Vollbrand. Im Zuge der umgehend eingeleiteten Löscharbeiten entdeckten die Brandbekämpfer darin eine Person, deren lebloser Körper vollständig Opfer der Flammen geworden war. Eine Bergung des Leichnams war bis in die späten Abendstunden des gestrigen Tages nicht möglich.
Erst am heutigen Vormittag gelang es, den massiv zerstörten Dachstuhl so abzutragen, dass ein gefahrloses Betreten des Gebäudes und damit auch die Bergung des Todesopfers möglich waren. Zur Stunde untersuchen Brandermittler der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck, unterstützt von Spezialkräften des Bayerischen Landeskriminalamts unter Einbindung eines Brandmittelspürhundes, den Brandort.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg soll der Leichnam am kommenden Montag im Institut für Rechtsmedizin München obduziert werden, um die Identität zu klären und die Todesumstände zu ermitteln. Die Ermittlungen dauern an.



