Bayerisch Eisenstein: Leiche in brennendem VW-Bus entdeckt, Halter schwer verletzt aufgefunden
Bei einer intensiven Vermisstensuche im Bayerischen Wald stießen Einsatzkräfte auf einen brennenden VW-Bus mit einer toten Person im Innenraum, während der Fahrzeughalter Stunden später schwer verletzt in einem Waldstück gefunden wurde.
Am Sonntag, den 20.09.2026, gegen 00:40 Uhr, stellte eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Zwiesel im Rahmen einer laufenden Vermisstenfahndung einen brennenden VW-Bus auf einem Parkplatz in der Güterhallenstraße in Bayerisch Eisenstein im Landkreis Regen fest.
Zuvor hatten Angehörige ein getrennt lebendes Ehepaar aus dem Landkreis Deggendorf bei der Polizeiinspektion Plattling als vermisst gemeldet. Im Zuge der Ermittlungen ergaben sich konkrete Hinweise auf einen möglichen Aufenthalt der beiden Personen in der Arberregion, weshalb die Suchmaßnahmen dort intensiviert wurden – unter anderem unter Einbindung eines Polizeihubschraubers. Dabei entdeckten die Einsatzkräfte den bereits im Vollbrand befindlichen VW-Bus des 46-jährigen Mannes auf dem genannten Parkplatz.
Kurze Zeit später fanden die Einsatzkräfte im Innenraum des Fahrzeugs einen bis zur Unkenntlichkeit verbrannten menschlichen Leichnam. Eigens hinzugezogene Personensuchhunde der Zentralen Ergänzungsdienste Passau spürten den 46-jährigen Halter des Fahrzeugs schließlich in den Morgenstunden in einem nahegelegenen Waldstück auf. Er wurde dort schwer verletzt aufgefunden, vor Ort ambulant erstversorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber zur Weiterbehandlung in eine Klinik geflogen.
Nach dem polizeilichen Erstzugriff, an dem unter anderem Kräfte der Polizeiinspektionen Plattling und Zwiesel beteiligt waren, wurde die weitere Sachbearbeitung der Kriminalpolizei Deggendorf übertragen. Sie soll insbesondere die Identität der aufgefundenen Person sowie die genauen Geschehensabläufe klären.
Zuständig: Kriminalpolizei Deggendorf (Erstzugriff durch PI Zwiesel und PI Plattling)



