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Unfallflucht auf der A96 bei Erkheim: 63-Jähriger unter Verdacht

Nach Schäden an einer Schutzplanke führten Zeugenaussagen die Autobahnpolizei zu einem tatverdächtigen Mann in Oberbayern.

Die Autobahnpolizeistation Memmingen wurde am frühen Sonntagnachmittag gegen 13:00 Uhr über einen Verkehrsunfall auf der BAB 96 in Fahrtrichtung München informiert. Als die Beamten kurz darauf an der vermeintlichen Unfallstelle auf Höhe Erkheim eintrafen, stellten sie deutlichen Schaden an der dortigen Schutzplanke fest.

Ein Unfallverursacher war jedoch nicht vor Ort und konnte auch in der näheren Umgebung nicht ausgemacht werden. Aufgrund von Zeugenaussagen konnte später am Tag ein tatverdächtiger 63-jähriger Deutscher an seiner Wohnanschrift im Bereich Oberbayern angetroffen werden. Auch dessen beschädigter Pkw wurde von den Beamten vor Ort in Augenschein genommen.

Gegen den Mann wurden Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort aufgenommen. Nach dem momentanen Ermittlungsstand steht er im Verdacht, auf der BAB 96 durch einen Verkehrsunfall, den er allein beteiligt verursachte, einen Fremdschaden im mittleren vierstelligen Bereich verursacht zu haben. Anschließend soll er sich unerlaubt von der Unfallstelle entfernt haben.

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