Donauwörth: Getunter E-Scooter von Polizeistreife gestoppt
Ein 14-Jähriger war vermummt und ohne Kennzeichen unterwegs, der E-Scooter war so manipuliert, dass er deutlich schneller fuhr als baulich vorgesehen.
Am 03.10.2026 gegen 11:15 Uhr entdeckte eine Polizeistreife der Polizeiinspektion Donauwörth im Bereich des Kauflandes in Donauwörth einen E-Scooter, an dem kein Kennzeichen angebracht war.
Der Fahrer war mit einem Schal und aufgesetzter Kapuze bis zur Unkenntlichkeit vermummt. Beim Anblick des Streifenfahrzeugs bog er mehrfach ab. Schlussendlich konnte er in der Straße „Sandacker“ nach Ansprache über den Außenlautsprecher des Dienstfahrzeuges gestoppt werden.
Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass es sich bei dem Fahrer um einen 14-jährigen irakischen Schüler handelte. Der E-Scooter war manipuliert, sodass er eine deutlich höhere Höchstgeschwindigkeit erreichen konnte, als baulich vorgegeben war. Deshalb wurde der Scooter sichergestellt. Eine gültige Versicherung für den Scooter war vorhanden.
Nach Angaben der Polizei liegt der Verdacht nahe, dass der Fahrer das zugeteilte Kennzeichen nicht anbrachte, um sich im Falle einer Verfolgung der Identifizierung zu entziehen.
Durch die erhöhte Höchstgeschwindigkeit wurde der Scooter zum fahrerlaubnispflichtigen Kleinkraftrad. Da der 14-Jährige keine entsprechende Fahrerlaubnis vorzeigen konnte, wurde gegen ihn diesbezüglich eine Strafanzeige erstattet.



