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Fakeshop-Betrug in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries: Kriminalpolizei ermittelt

Woran sich unseriöse Online-Shops erkennen lassen, erklärt die Polizei nach mehreren Betrugsfällen in der Region.

In den vergangenen Tagen kam es in den Landkreisen Dillingen und Donau-Ries vermehrt zu Betrugsdelikten im Zusammenhang mit sogenannten „Fakeshops“. Die Kriminalpolizei ermittelt.

So bestellte beispielsweise eine 52-jährige Frau aus Buttenwiesen vermeintlich über eine Internetfirma Waren und gab im Zuge des Bestellprozesses ihre Kreditkartendaten auf der Internetseite an. Erst im weiteren Verlauf stellte die 52-Jährige fest, dass es sich um einen Fakeshop handelte. Unbekannte Täter hatten rechtswidrig einen vierstelligen Betrag von ihrem Konto abgebucht.

Die Polizei rät dazu, beim Onlinekauf misstrauisch zu sein. So können Fake-Shops erkannt werden:

  • Recherchieren Sie vorher im Internet nach dem Shop. Gibt es bereits Warnmeldungen? Findet sich der Shop in vertrauenswürdigen Vergleichsportalen?
  • Ist ein Impressum vorhanden? Finden sich weitere Informationen zu den angegebenen Namen und Anschriften im Internet?
  • Passen angegebene Handelsregister-Nummern? Eine Prüfung ist über handelsregister.de möglich.
  • Kann die angegebene Telefonnummer angerufen werden und passen die Angaben am Telefon zum Shop?
  • Ist der angegebene Preis realistisch?
  • Ist die angebotene Ware auch in anderen Shops generell verfügbar?
  • Prüfen Sie angegebene Prüfsiegel auf ihre Echtheit. Verifizierte Shops sind über die Webseiten der Gütesiegelbetreiber recherchierbar. Vorsicht, wenn Gütesiegel auf der Shop-Webseite nicht verlinkt sind!
  • Führen angegebene Verlinkungen zu Social-Media-Accounts auch wirklich zu passenden Profilseiten bei den jeweiligen Anbietern?
  • Vorsicht bei Vorkasse als Zahlungsart. Nutzen Sie den Kauf auf Rechnung oder Ihnen bekannte Bezahldienste. Dabei sollte bei Weiterleitungen auch auf die korrekte Domain geachtet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:

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