Anlagebetrug in Krumbach: 64-Jähriger verliert Geld an falsche „Stuttgarter Börse“
Ein Mann aus Krumbach ist über eine Online-Werbeanzeige auf vermeintliche Börsenprofis gestoßen und hat dabei einen unteren fünfstelligen Betrag verloren.
Bei der Polizeiinspektion Krumbach hat am Montag, 03.08.2026, ein 64-jähriger Mann Anzeige wegen Anlagebetrugs erstattet. Nach eigenen Angaben war er über eine Werbeanzeige im Internet auf ein Angebot der vermeintlichen „Stuttgarter Börse“ gestoßen und hatte dort ein Tradingkonto eröffnet.
Zunächst zahlte der Mann einen mittleren zweistelligen Betrag per Kreditkarte ein. Kurze Zeit später hatte er den Eindruck, innerhalb weniger Stunden mehrere hundert Euro Gewinn erzielt zu haben. Im weiteren Verlauf wurde er an einen angeblichen „Kundenbetreuer“ weitergeleitet, der ihm vertraglich eine Rendite von 24 Prozent zusicherte. Daraufhin überwies der 64-Jährige einen unteren fünfstelligen Betrag auf ein Konto in Frankreich.
Nach der Überweisung war jedoch niemand mehr für ihn erreichbar. Die gesamte Kommunikation mit den vermeintlichen Ansprechpartnern hatte ausschließlich per Telefon und E-Mail stattgefunden. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall hat mittlerweile die Kriminalpolizei Memmingen übernommen.
Zuständig: Polizeiinspektion Krumbach / Kriminalpolizei Memmingen



