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Blinde und Sehbehinderte erleben Kloster Roggenburg bei Treffen des Landkreises Neu-Ulm

Bei einer Führung unter dem Titel „Mit Herz und Hand“ folgten rund 20 Teilnehmende den Spuren des Heiligen Augustinus.

Einen besonderen Tag im Kloster Roggenburg erlebten blinde und sehbehinderte Menschen gemeinsam mit ihren Begleiterinnen und Begleitern. Der Landkreis Neu-Ulm hatte zum jährlichen Treffen für Blinde und Sehbehinderte eingeladen. Landrätin Eva Treu begrüßte dazu rund 20 Teilnehmende.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Ausflugs stand das gemeinsame Erleben des Klosters und seiner Gärten. Ein besonderer Höhepunkt war die Führung unter dem Titel „Mit Herz und Hand“. Pater Kilian und Beate Glöggler nahmen die Gruppe dabei mit auf die Spuren des Heiligen Augustinus und vermittelten anschaulich Einblicke in dessen bewegtes Leben und Wirken.

Im Anschluss erhielten die Teilnehmenden bei einer Andacht und durch die Informationen von Pater Roman einen Einblick in die Geschichte und Bedeutung des Klosters Roggenburg. Beim gemeinsamen Mittagessen im Klostergasthof blieb anschließend ausreichend Zeit für persönliche Begegnungen und Gespräche.

„Diese Treffen sind aus meiner Sicht sehr wertvoll, weil sie eine schöne Gelegenheit bieten, miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen zu teilen und gemeinsam besondere Orte und Erlebnisse kennenzulernen“, sagte Landrätin Eva Treu. „Solche Begegnungen stärken das Miteinander und schaffen wertvolle Verbindungen.“

Ein herzlicher Dank galt allen Beteiligten, die den Ausflug vorbereitet und gestaltet haben, insbesondere Pater Roman, Pater Kilian und Beate Glöggler sowie der Behindertenvertreterin im Landratsamt Neu-Ulm, Frau Behringer. Sie alle trugen dazu bei, dass die Teilnehmenden einen abwechslungsreichen und eindrucksvollen Tag im Kloster Roggenburg verbringen konnten.

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