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LEW saniert Donauufer an den Kraftwerken Dillingen und Höchstädt

Ab dem 12. Oktober beginnen an beiden Standorten die Bauarbeiten, die mit erhöhtem Lkw-Verkehr, zeitweisen Ufersperrungen und Einschränkungen für Wassersportler verbunden sind.

Die LEW beseitigt an den Donauufern im Bereich der Kraftwerke Dillingen und Höchstädt Schäden des Hochwassers vom Juni 2024. Die Vorbereitungen beginnen in der Woche ab dem 5. Oktober 2026 mit der Einrichtung der Baustellen und dem Aufstellen der Beschilderung. Ab dem 12. Oktober starten die eigentlichen Bauarbeiten, die an beiden Standorten parallel stattfinden. Während der Maßnahmen ist mit erhöhtem Lkw-Verkehr sowie Einschränkungen an den Uferwegen und auf der Donau unterhalb des Kraftwerks Höchstädt zu rechnen.

Für die Sanierung werden große Mengen Wasserbausteine angeliefert. In Dillingen sind rund 1.500 Tonnen, in Höchstädt rund 12.000 Tonnen vorgesehen. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Erholungssuchende müssen deshalb während der Arbeiten mit erhöhtem Lkw-Verkehr auf den Zufahrtswegen rechnen.

In Dillingen werden auch die Kraftwerksbrücke und die Zufahrten zur Baustelle und zum Kraftwerk regelmäßig von Lkw und Baumaschinen befahren.

In Höchstädt wird das rechte Donauufer unterhalb des Kraftwerks zeitweise gesperrt. Die Sperrungen werden vor Ort ausgeschildert und auf das notwendige Maß begrenzt. Zum Verfüllen der Vertiefungen im Flussbett kommt dort eine Klappschute zum Einsatz, ein Spezialschiff zum Einbringen der Wasserbausteine. Für Wassersportlerinnen und Wassersportler ist deshalb im Donauabschnitt unterhalb des Kraftwerks mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen.

Die LEW bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen und darum, vor Ort die Beschilderung zu beachten und auf den Baustellenverkehr Rücksicht zu nehmen. In Höchstädt wird empfohlen, den betroffenen Uferbereich während der Bauarbeiten nach Möglichkeit zu meiden.

Nach dem Hochwasser wurden in Dillingen bei Vermessungen und Sichtkontrollen Böschungsrutschungen und Auskolkungen am rechten Donauufer festgestellt. Auskolkungen sind durch die Strömung ausgespülte Vertiefungen. Die beschädigten Bereiche werden mit Wasserbausteinen stabilisiert. Die Arbeiten in Dillingen dauern voraussichtlich rund zweieinhalb Wochen.

In Höchstädt werden mehrere Auskolkungen im Flussbett unterhalb des Kraftwerks verfüllt. Zusätzlich werden Uferabbrüche und Böschungsrutschungen am rechten Ufer mit Steinschüttungen gesichert. Ziel ist es, die Ufer dauerhaft zu stabilisieren und die Betriebssicherheit der Anlagen zu erhalten.

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