Leichenfund an der B307 bei Lenggries: Ermittlungen gegen 59-Jährige wegen unterlassener Hilfeleistung
Nach dem Fund eines toten 64-Jährigen auf einem Parkplatz an der B307 bei Lenggries ermittelt die Kriminalpolizei Weilheim inzwischen gegen eine 59-jährige Frau aus dem Landkreis Miesbach.
Nach dem Fund eines männlichen Leichnams am 23. August 2026 auf einem Parkplatz an der B307 bei Lenggries im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen haben sich im Rahmen der intensiv geführten Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim neue Erkenntnisse ergeben.
Wie bereits berichtet, wurde am 23. August 2026 auf dem Parkplatz an der B307 bei Lenggries ein männlicher Leichnam entdeckt. Die Identität des zunächst unbekannten Toten konnte inzwischen geklärt werden. Es handelt sich um einen 64-jährigen rumänischen Staatsangehörigen ohne Wohnsitz in Bayern. Die gerichtsmedizinische Untersuchung ergab keine Hinweise auf einen gewaltsamen Tod. Mittlerweile konnten weitere Einzelheiten ermittelt werden.
Am 3. September 2026 durchsuchten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II zwei Objekte in den Landkreisen Ebersberg und Miesbach.
Die Ermittlungen richten sich inzwischen gegen eine 59-jährige deutsche Staatsangehörige aus dem Landkreis Miesbach, die den 64-Jährigen als Hilfskraft beschäftigt haben soll. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand besteht gegen sie der Tatverdacht der unterlassenen Hilfeleistung.
Die Beschuldigte soll den bereits verstorbenen 64-Jährigen von einem Betrieb im Raum Ebersberg mit einem Fahrzeug über eine Strecke von knapp 100 Kilometern in den Bereich der B307 verbracht haben, wo der Leichnam anschließend aufgefunden wurde.
Die Hintergründe sowie der genaue Tathergang sind weiterhin Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Klärung des Todeszeitpunkts und der Todesumstände sowie dem Grund für die Überführung des Leichnams zum Fundort. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim dauern an.



