Halloweennacht 2026 in Oberbayern Nord: Polizei zieht positive Bilanz
523 Einsätze, mehr als im Vorjahr, aber geringere Schäden: So verlief die Nacht auf Allerheiligen im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord.
Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mit Sitz in Ingolstadt zieht eine positive Bilanz zur Halloweennacht 2026. Im Vorfeld hatte es Bedenken hinsichtlich möglicher Protestaktionen und eines erhöhten Einsatzaufkommens gegeben. Die Lage blieb nach Angaben der Polizei im gesamten Gebiet weitgehend friedlich. Stärkere Störungen oder protestbedingte Polizeieinsätze blieben weitgehend aus.
Die Zahl der Einsätze in der Nacht auf Allerheiligen lag zwar über dem Niveau von 2025, die Höhe der entstandenen Schäden fiel jedoch niedriger aus als in den Vorjahren.
Insgesamt rückten die Beamtinnen und Beamten zu 523 Einsätzen aus (Vorjahr: 471). Zu 75 Ruhestörungen wurden sie gerufen (Vorjahr: 68). In 13 Fällen (Vorjahr: 8) wurden Sachbeschädigungen aufgenommen, die Schadenshöhe betrug insgesamt 1 310 Euro (Vorjahr: 2 000 Euro). Zu handgreiflichen Auseinandersetzungen kam es 16-mal (Vorjahr: 11-mal), dabei wurden 13 Personen leicht verletzt (Vorjahr: 9). Einsatzkräfte wurden nicht angegriffen oder verletzt.
Zudem nahm die Polizei in der Nacht 15 Verkehrsunfälle auf (Vorjahr: 2). Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 76 000 Euro.
Als besonders herausragend nannte das Polizeipräsidium Oberbayern Nord Vorfälle in Emmering, Eching, Landsberg am Lech und Freising. Über diese berichten wir gesondert.



