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Passau, A3: Schleierfahnder stellen 143 mutmaßlich gestohlene Gegenstände sicher

Bei einer Fahrzeugkontrolle entdeckten Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau originalverpackte Elektronik und Haushaltsgeräte, der Fahrer sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Passau haben am Freitag, 30.10.2026, bei einer Fahrzeugkontrolle in Passau auf der Bundesautobahn A3 zahlreiche mutmaßlich gestohlene Gegenstände sichergestellt. Der 43-jährige Fahrer wurde vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau erließ das Amtsgericht Passau am Folgetag Haftbefehl. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Passau.

Gegen 19:00 Uhr kontrollierten die Fahnder einen Ford. Bei der anschließenden Durchsuchung des Fahrzeugs fanden sie zahlreiche originalverpackte Gegenstände, darunter Spielekonsolen, Mobiltelefone, Werkzeugkoffer, Laptops, Tablets und Kameras sowie verschiedene Haushaltsgeräte wie Kaffeevollautomaten, Bügeleisen und Saugroboter. Insgesamt handelt es sich um 143 Gegenstände mit einem geschätzten Gesamtwert im mittleren fünfstelligen Eurobereich.

Der 43-jährige rumänische Fahrer konnte keine Eigentumsnachweise für die Gegenstände vorlegen. Zudem ergaben sich bei seinen Angaben Unstimmigkeiten. Die Gegenstände wurden daraufhin sichergestellt.

Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und am Samstag, 31.10.2026, dem Amtsgericht Passau vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Passau wurde Haftbefehl erlassen. Der 43-Jährige befindet sich zwischenzeitlich in Untersuchungshaft.

Die weiteren Ermittlungen, unter anderem wegen des Verdachts der Geldwäsche und der gewerbsmäßigen Hehlerei, werden durch das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Passau unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Passau geführt.

Zuständig: Grenzpolizeiinspektion Passau; Kriminalpolizei Passau

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