Deutschland & Welt

Raub im MVG-Bus der Linie 54: Unbekannter bedroht 66-Jährigen in München-Obergiesing mit Messer

Nach einem Raub in einem Linienbus sucht die Münchner Polizei nach einem etwa 40-jährigen Mann und bittet um Hinweise von Zeugen.

Am Dienstag, 03.11.2026, gegen 10:00 Uhr, befand sich ein 66-jähriger Mann mit italienischer Staatsangehörigkeit und Wohnsitz in München in einem MVG-Bus der Linie 54. Er war auf dem Weg von der Münchner Freiheit in Richtung Lorettoplatz.

Kurz nach der Haltestelle „Werinherstraße“ setzte sich ein unbekannter Mann neben den 66-Jährigen und hielt unvermittelt ein Messer an dessen Hüfte. Mittels Gesten machte der unbekannte Täter deutlich, dass der 66-Jährige ruhig bleiben sollte, und durchsuchte dessen Hosentaschen. Dadurch konnte er sowohl das Mobiltelefon des 66-Jährigen als auch einen geringen dreistelligen Eurobetrag an sich nehmen. Im Anschluss stieg der Täter an der nächsten Haltestelle „Bahnhof Giesing“ aus und flüchtete von dort in unbekannte Richtung.

Das Kommissariat 21 des Polizeipräsidiums München hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Der Täter wurde wie folgt beschrieben: männlich, ca. 40 Jahre alt, ca. 170 cm groß, normale Gestalt, schulterlange dunkle Haare, gebräunter Teint. Er trug eine blaue Jeans und eine blaue Jeansjacke.

Die Polizei fragt: Wer hat im angegebenen Zeitraum in der MVG-Buslinie 54 in Richtung Lorettoplatz beziehungsweise an den Haltestellen „Werinherstraße“ und „Bahnhof Giesing“ Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten? Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 21, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die Kampagne „Sicher unterwegs“ hin. Die gemeinsame Informationskampagne wurde vom Polizeipräsidium München, der MVG München, der Deutschen Bahn und der Bundespolizei München ins Leben gerufen. Sie soll das subjektive Sicherheitsempfinden im Bereich öffentlicher Verkehrsmittel steigern.

Wer im öffentlichen Personenverkehr Opfer oder Zeuge einer Straftat wird oder sonstige verdächtige Beobachtungen macht, wird von den Beteiligten ermutigt, Hilfe zu holen. In allen U- und S-Bahnen gibt es Sprechstellen, über die die Lokführer informiert werden können. An den Bahnsteigen befinden sich Notrufsäulen, über die man mit den Leitstellen der Verkehrsunternehmen verbunden wird. Auch über den Polizeinotruf 110 erhält man ebenso schnell Hilfe. Im Schnitt sind bei dringenden Einsätzen die ersten Polizeikräfte innerhalb von vier Minuten vor Ort.

Auch wenn keine Sicherheitskräfte anwesend sind, zeigen immer wieder Personen Zivilcourage, indem sie Hilfe rufen, sich als Zeugen zur Verfügung stellen oder selbst in Situationen einschreiten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Ähnliche Artikel

Werbeblock erkannt

Sie können untere Nachrichten und Meldungen nur mit deaktiviertem Webeblocker lesen. Wir stellen unsere Meldungen für sie kostenfrei zur Verfügung, dann ist es nur fair, wenn wir mit Werbung uns versuchen, zu finanzieren.