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Fünf Wohnungseinbrüche in München und Sauerlach: Kripo sucht Zeugen

Nach einer Serie von Einbrüchen in Wohnhäuser, bei der Schmuck, Bargeld und ein Möbeltresor erbeutet wurden, bittet die Münchner Kriminalpolizei um Hinweise und die Sichtung privater Kameraaufzeichnungen.

Im Stadtgebiet München und in Sauerlach sind unbekannte Täter in mehreren Wohnhäuser eingedrungen. Die Münchner Kriminalpolizei meldet fünf Einbrüche im Zeitraum zwischen dem 27.10.2026 und dem 03.11.2026. Ob die Taten zusammenhängen, wird derzeit geprüft.

Im ersten Fall drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter zwischen Montag, 02.11.2026, 19:00 Uhr, und Dienstag, 03.11.2026, 07:30 Uhr, gewaltsam über ein Fenster in ein Einfamilienhaus in Riem ein. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten und entwendeten Bargeld und Schmuck in einem niedrigen fünfstelligen Gesamtwert. Anschließend verließen der oder die Täter mit der Beute den Tatort in unbekannte Richtung.

Im zweiten Fall brachen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter zwischen Dienstag, 27.10.2026, 10:00 Uhr, und Dienstag, 03.11.2026, 18:00 Uhr, gewaltsam über die Terrassentür in eine Doppelhaushälfte in Thalkirchen ein. Sie durchsuchten das Haus und entwendeten Schmuck in einem hohen vierstelligen Gesamtwert. Danach verließen sie den Tatort in unbekannte Richtung.

Am Dienstag, 03.11.2026, drangen zwischen 12:00 Uhr und 18:00 Uhr ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über die Terrassentür in eine Doppelhaushälfte in Sauerlach ein. Bei der anschließenden Stehlgutsuche erbeuteten sie Bargeld, Schmuck sowie weitere Wertgegenstände in einem mittleren vierstelligen Gesamtwert. Anschließend verließen sie den Tatort mit der Beute in unbekannte Richtung.

Ebenfalls am Dienstag, 03.11.2026, stiegen zwischen 16:00 Uhr und 18:20 Uhr ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in eine weitere Doppelhaushälfte in Sauerlach ein. Sie durchsuchten die Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und erbeuteten Schmuck in einem niedrigen vierstelligen Gesamtwert. Danach verließen sie den Tatort in unbekannte Richtung.

Im fünften Fall drangen am Dienstag, 03.11.2026, gegen 18.20 Uhr ein oder mehrere bislang unbekannte Täter in eine Doppelhaushälfte in Bogenhausen ein. Sie kletterten auf die Dachterrasse im ersten Obergeschoss des Anwesens und öffneten gewaltsam die Terrassentür. Bei der anschließenden Stehlgutsuche wurde ein Möbeltresor aus der Wandverankerung gerissen und entwendet. Insgesamt erlangten die Täter Bargeld und Schmuck in einem niedrigen sechsstelligen Gesamtwert.

Durch das Vorgehen der Täter wurde ein Alarm ausgelöst, den Nachbarn des Tatobjekts wahrnehmen konnten. Sie verständigten umgehend die Polizei über den Notruf 110. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen brachten keine neuen Erkenntnisse zu den Tätern.

Die Münchner Kriminalpolizei führte in allen fünf Fällen vor Ort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durch. Tatzusammenhänge werden geprüft. Das Kommissariat 53 hat in allen fünf Fällen die weiteren Ermittlungen übernommen.

Die Ermittler fragen: Wer hat in den angegebenen Zeiträumen im Bereich der Pienzenauerstraße (Bogenhausen), Gilgstraße (Thalkirchen), Guffertstraße (Berg-am-Laim) sowie Martinstraße und Winterstraße (Sauerlach) Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesen Vorfällen stehen könnten?

Die Münchner Kriminalpolizei bittet Anwohner außerdem, Aufzeichnungen eventuell installierter Überwachungskameras zum Tatzeitraum zu sichten. Auch wenn lediglich die Überwachung von Privatgelände rechtlich möglich ist, ist eine Aufnahme der unbekannten Täter denkbar.

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 53, unter der Telefonnummer 089 2910-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Die Münchner Polizei weist darauf hin, dass schon durch die Nutzung vorhandener Sicherheitstechnik das Risiko eines Einbruchs verringert werden kann. Haus- und Wohnungstüren sollten immer abgesperrt und alle Fenster geschlossen werden. Haus- und Wohnungstürschlüssel sollten niemals im Zugriffsbereich versteckt werden, etwa unter der Fußmatte. Auch bei Abwesenheit sollte ein bewohnter Eindruck vorgetäuscht werden, insbesondere während der Haupteinbruchszeit von 17:00 bis 21:00 Uhr, zum Beispiel mit Zeitschaltuhren. Zudem rät die Polizei, auf Auffälligkeiten in der näheren Umgebung zu achten und bei verdächtigen Feststellungen die Polizei über den Notruf 110 zu verständigen.

Für eine individuelle und kostenfreie Beratung zum Einbruchschutz stehen die Fachberater der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle (Präventions- und Opferschutzkommissariat K 105) zur Verfügung. Anfragen können per E-Mail an beratungsstelle-muenchen@polizei.bayern.de gerichtet werden.

Zuständig: Münchner Kriminalpolizei, Polizeipräsidium München, Kommissariat 53

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