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Explosion in Wohnhaus in Regensburg: Zwei Vermisste im Gebäude vermutet

Während das Technische Hilfswerk über Nacht einsturzgefährdete Gebäudeteile sichert, soll die Suche nach den beiden Vermissten beginnen, sobald das Haus gefahrlos betreten werden kann.

Nach der Explosion in einem Wohnhaus in der Von-Reine-Straße in Regensburg haben nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberpfalz inzwischen die Absicherungsmaßnahmen begonnen. Bewohner konnten in Teilen das Notwendigste aus ihren Wohnungen holen. Die beiden Vermissten werden weiterhin im Haus vermutet.

Am frühen Nachmittag hatten die Bereitschaftspolizei und Spezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes zunächst erste Absuchmaßnahmen und Spurensicherungen durchgeführt. Anschließend begannen die Absicherungsmaßnahmen. Dabei sichert das Technische Hilfswerk über die Nacht hinweg die einsturzgefährdeten Gebäudeteile ab.

Um das Notwendigste für die Nacht zu holen, durften Bewohner in Begleitung der Polizei Teile des Häuserkomplexes kurzzeitig betreten. Der gesamte Komplex bleibt für alle Bewohner über die Nacht hinweg gesperrt.

Die beiden vermissten Personen werden weiterhin im Gebäude vermutet. Die Suche nach ihnen beginnt, sobald das Gebäude gefahrlos betreten werden kann.

Der umfangreiche Einsatz erfordert ein eng abgestimmtes Zusammenwirken aller beteiligten Sicherheits- und Hilfsorganisationen. Die Feuerwehr Regensburg war mit bis zu 150 Einsatzkräften gleichzeitig im Einsatz. Der Rettungsdienst unterstützt die Maßnahmen mit über 70 Einsatzkräften. Das Technische Hilfswerk (THW) ist mit einem Großaufgebot von knapp 100 Einsatzkräften aus ganz Bayern vor Ort. Seitens der Polizei sind mehr als 60 Einsatzkräfte eingebunden. Das koordinierte und organisationsübergreifende Vorgehen bildet laut Mitteilung eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Bewältigung der Einsatzlage.

Die Medienbetreuung findet am 29.10.2026 telefonisch unter 0941/506-1004 statt.

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