Tiefgaragenbrand in Moosach: 34-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
Nach einem lauten Knall und starker Rauchentwicklung in einer Tiefgarage nahm die Polizei einen Mann fest, der im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Brandstiftung gesucht worden war.
Am Montag, 19.10.2026, gegen 20:40 Uhr, bemerkten mehrere Passanten im Bereich der Hanauer Straße in Moosach einen lauten Knall und anschließend eine starke Rauchentwicklung aus der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses. Sie verständigten den Polizeinotruf 110.
Mehrere Zeugen berichteten von einem Mann, der kurz vor dem Knall die Tiefgarage verlassen und sich anschließend fluchtartig entfernt haben soll. Daraufhin wurden direkt mehrere Einsatzkräfte zur Einsatzörtlichkeit geschickt.
Aufgrund dieser Mitteilungen ergab sich frühzeitig der Verdacht einer Brandstiftung. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen, an denen auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, brachten zunächst keine weiteren Hinweise auf den möglichen Tatverdächtigen.
Die ebenfalls verständigte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Dabei stellte sich heraus, dass ein Pkw in der Tiefgarage vollständig ausgebrannt war. Darüber hinaus wurden etwa zehn weitere dort abgestellte Fahrzeuge sowie die Bausubstanz der Tiefgarage teilweise erheblich beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird insgesamt auf einen mittleren sechsstelligen Betrag geschätzt.
Im Zuge der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf einen Tatverdächtigen. Dabei handelt es sich um einen 34-jährigen Ungarn ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Im weiteren Verlauf konnte sein Aufenthaltsort ermittelt werden. Polizeibeamte trafen ihn dort an und nahmen ihn vorläufig fest.
Gegen den 34-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eröffnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München I der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt. Nach Angaben der Polizei soll er im Laufe des heutigen Tages einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt werden.
Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 13.



