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Aquaplaning auf der A7 bei Memmingen: Drei Unfälle bei Starkregen

Innerhalb kurzer Zeit kam es am Nachmittag auf der A7 im Bereich Memmingen und Kirchdorf an der Iller zu drei Verkehrsunfällen infolge von Aquaplaning.

Im Zuständigkeitsbereich der Autobahnpolizeistation Memmingen ereigneten sich am frühen Abend auf der A7 insgesamt drei Verkehrsunfälle, die auf nicht angepasste Geschwindigkeit bei regennasser Fahrbahn zurückzuführen sind.

Kurz vor 17:00 Uhr verlor eine 54-jährige Autofahrerin, die auf der rechten Fahrspur in Richtung Füssen unterwegs war, bei plötzlich einsetzendem Starkregen die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Pkw kam nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Die Frau wurde leicht verletzt und zur weiteren Untersuchung in ein Klinikum eingeliefert. An ihrem Fahrzeug entstand vermutlich Totalschaden, zudem wurden 14 Felder eines Wildschutzzauns beschädigt. Die Schadenssumme wird auf insgesamt 50.000 Euro geschätzt.

Die beiden weiteren Unfälle infolge von Aquaplaning ereigneten sich zwischen 17:20 Uhr und 17:30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Memmingen-Süd in Fahrtrichtung Ulm. Ein 49-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau verloren ebenfalls auf der nassen Fahrbahn die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und prallten gegen die Schutzplanken. Dabei entstanden Schäden in Höhe von 5.000 beziehungsweise 9.000 Euro. Verletzt wurde bei diesen beiden Unfällen niemand.

Alle drei Unfallverursacher erhalten nun eine Bußgeldanzeige wegen nicht den Straßenverhältnissen angepasster Geschwindigkeit. Die Ermittlungen führt die Autobahnpolizeistation Memmingen.

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