Stadelbrand in Wattenweiler: Gebäude völlig zerstört, rund 100.000 Euro Schaden
Wie der Brand ausbrach, ist noch offen, denn die Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache, nachdem 137 Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen verhindert haben.
Am Dienstagabend, 03.11.2026, ist in Wattenweiler, einem Ortsteil von Neuburg a. d. Kammel, ein Stadel in Brand geraten. Die Eigentümerin bemerkte das Feuer selbst und alarmierte sofort die Feuerwehr.
Als die ersten Einsatzkräfte der Feuerwehr eintrafen, stand der Stadel bereits im Vollbrand. Die Feuerwehren aus Wattenweiler, Krumbach, Ichenhausen, Wiesenbach, Stoffenried, Ellzee, Langenhaslach, Neuburg, Unterbleichen und Oberbleichen bekämpften das Feuer schnell und verhinderten so ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude. Für die vollständige Brandbekämpfung mussten Teile der Fassade mit einem Bagger geöffnet werden.
Der Stadel wurde durch den Brand völlig zerstört. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehren Wattenweiler, Bleichen, Ellzee, Ichenhausen, Krumbach, Neuburg, Soffenried, Unterwiesenbach, Wiesenbach/Oberegg, die ABC-Einheit Kreis Günzburg waren mit 137 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem befanden sich zwei Rettungswagen, ein Einsatzleiter Rettungsdienst und ein Notarzt, das Landratsamt Günzburg und der Fachberater THW Krumbach im Einsatz.
Der Sachschaden beträgt nach ersten Einschätzungen etwa 100.000 Euro. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und Gegenstand der Ermittlungen. Weitere Ermittlungen übernimmt das Fachkommissariat der Kriminalpolizeiinspektion Memmingen.



