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Streit um Smartphone eskaliert bei Illertissen: Großfahndung erfolglos

Bei einem eskalierten Zivilrechtsstreit riss ein 47-Jähriger einem 23-Jährigen bei Illertissen gewaltsam das Mobiltelefon ab und warf es später aus dem fahrenden Auto.

Am Donnerstag eskalierte in den frühen Mittagsstunden ein bereits seit längerem schwelender Konflikt zwischen einem 23-jährigen Geschädigten und einem 47-jährigen Beschuldigten, beide deutsche Staatsangehörige. Aufgrund eines aktuellen Zivilrechtsstreits suchte der Beschuldigte den Geschädigten zusammen mit zwei weiteren Personen auf, während dieser einer landwirtschaftlichen Tätigkeit im Raum Illertissen nachging.

Nachdem der 23-Jährige sein Mobiltelefon, das nach Ansicht des Beschuldigten belastende Dokumente enthält, nicht herausgeben wollte, kam es zu körperlichen Übergriffen durch den 47-Jährigen, der das Smartphone dabei an sich nehmen konnte. Anschließend entfernte er sich mit seinen zwei Begleitern von der Tatörtlichkeit.

Des Mobiltelefons entledigte sich der Beschuldigte kurze Zeit später, indem er es aus dem fahrenden Auto warf. Dadurch setzte das Gerät automatisch einen Notruf ab, da es irrtümlicherweise von einem Verkehrsunfall ausging. Die örtliche Polizei fahndete daraufhin mit zahlreichen Unterstützungskräften umliegender Polizeidienststellen mit einem Großaufgebot nach den Tätern, konnte diese jedoch nicht aufgreifen.

Da die Beteiligten dem Geschädigten persönlich bekannt sind, wurde nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ein Strafverfahren unter anderem wegen Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung eingeleitet. Der 23-Jährige wurde durch den Vorfall leicht verletzt, eine ärztliche Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Das Mobiltelefon wurde durch den Vorfall zerstört.

Zuständig: Polizeiinspektion Illertissen

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