Winterdienst in den Landkreisen Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm: Staatliches Bauamt Krumbach ist für 2026/2027 vorbereitet
Mit 46 Räum- und Streufahrzeugen, Straßenwetterstationen und einem neu beschafften Geräteträger startet das Staatliche Bauamt Krumbach in die Wintersaison 2026/2027.
Das Staatliche Bauamt Krumbach ist für die Wintersaison 2026/2027 nach eigenen Angaben gut vorbereitet und rund um die Uhr für die Verkehrssicherheit im Einsatz. Mit seinen vier Straßenmeistereien in Dillingen, Günzburg, Krumbach und Neu-Ulm ist es für rund 950 Kilometer Bundes-, Staats- und Kreisstraßen in den Landkreisen Dillingen, Günzburg und Neu-Ulm zuständig. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 46 Räum- und Streufahrzeuge sorgen dafür, dass der Verkehr auch bei winterlichen Bedingungen möglichst sicher fließen kann. Zum Fuhrpark gehören 15 eigene Fahrzeuge sowie 31 Fahrzeuge von Unternehmern, auf die die Straßenmeistereien zurückgreifen können.
Die Einsatzleitungen beobachten bereits in der Nacht die Straßenzustands- und Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes. Unterstützt werden sie dabei durch ein Netz von Straßenwetterstationen, die unter anderem Informationen über die Fahrbahntemperaturen und die Luftfeuchtigkeit liefern. So können die Straßenmeistereien frühzeitig reagieren und Streueinsätze gezielt planen.
Bei Bedarf beginnen die präventiven Streueinsätze bereits in den frühen Morgenstunden. Dabei wird verstärkt Flüssigsalz eingesetzt. Die reine Salzsole haftet auf trockener Fahrbahn länger als Feuchtsalz, kann den Salzverbrauch reduzieren und trägt damit sowohl zu einem wirtschaftlichen als auch zu einem umweltbewussten Winterdienst bei. „Der Einsatz von Sole verbessert die Wirksamkeit, weil Sole auf trockener Fahrbahn eine deutlich längere Liegedauer hat als Feuchtsalz“, erklärt Klaus Huggenberger, Straßenmeister der Straßenmeisterei Dillingen.
Setzt Schneefall oder Glätte ein, stehen die Räum- und Streufahrzeuge bereit. Je nach Witterung und Verkehrslage dauert eine vollständige Umlauffahrt einschließlich Nachladen und Betanken etwa zwei bis drei Stunden.
Die Straßenmeisterei Dillingen ist für den bevorstehenden Winter ebenfalls gut gerüstet und hat einen neuen Geräteträger erhalten. Das neu beschaffte Fahrzeug verbindet die hohe Nutzlast und Reichweite eines dreiachsigen Lastkraftwagens mit der Flexibilität eines vielseitig einsetzbaren Geräteträgers. Damit steht den Beschäftigten des Staatlichen Bauamtes Krumbach ein leistungsfähiges Fahrzeug für den ganzjährigen Einsatz zur Verfügung. Die maßgeschneiderte Fahrzeuglösung unterstützt sowohl den Winterdienst als auch Mäharbeiten.
Bei der Beschaffung wurde eine Lösung entwickelt, die genau auf die Anforderungen der Straßenmeisterei zugeschnitten ist. Eine leistungsstarke Arbeitshydraulik ermöglicht den Einsatz verschiedener Anbaugeräte und stellt auch bei anspruchsvollen Arbeiten ausreichende Leistungsreserven bereit. Im Sommer kommt das Fahrzeug unter anderem bei umfangreichen Mäharbeiten zum Einsatz. Dafür verfügt es über eine Frontmähkombination und einen Heckausleger mit großer Reichweite.
Auch für den Winterdienst ist der neue Geräteträger vielseitig einsetzbar. Dank seiner hohen Nutzlast kann er einen speziell auf das Fahrzeugkonzept abgestimmten Kombi-Streuer aufnehmen. Dadurch sind sowohl präventive Einsätze mit reiner Sole, der sogenannten FS100-Streuung, als auch Einsätze mit Feuchtsalz, der FS30-Streuung, also mit Sole angefeuchtetem Streusalz, möglich.
Zum Beginn der Wintersaison richtet Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter einen Appell an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer.
„Sicher durch den Winter zu kommen, ist eine gemeinsame Aufgabe. Wenn Eis und Schnee die Straßen rutschig machen, ist besondere Vorsicht gefragt. Unsere Straßenmeistereien sind dann von Hof bis Kempten und von Aschaffenburg bis Passau im Einsatz, um Bundes- und Staatsstraßen verkehrssicher zu halten. Ganz entscheidend bleibt aber das Verhalten der Verkehrsteilnehmer am Steuer: Winterreifen, eine angepasste Geschwindigkeit und ausreichend Abstand können Unfälle verhindern. In jedem Einsatzfahrzeug sitzen engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Tag und Nacht bei oft widrigen Bedingungen für mehr Sicherheit sorgen. Dafür verdienen sie Anerkennung und Unterstützung. Meine Bitte an alle Verkehrsteilnehmer: Planen Sie im Winter etwas mehr Zeit ein und haben Sie Verständnis, wenn Räum- und Streufahrzeuge den Verkehr vorübergehend verlangsamen.“
Das Staatliche Bauamt Krumbach wünscht gemeinsam mit den Straßenmeistereien allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern auch im Winter 2026/2027 eine sichere Fahrt.



