Tötungsdelikt in München-Maxvorstadt: 13-jähriger Junge tot im Hotelzimmer entdeckt
Nach dem Tod eines 13-jährigen ukrainischen Jungen in einem Hotelzimmer besteht nach ersten Ermittlungen ein konkreter Tatverdacht gegen die Mutter.
In der Münchner Maxvorstadt ist es am Mittwoch, 4. November 2026, zu einem vollendeten Tötungsdelikt zum Nachteil eines 13-jährigen ukrainischen Jungen gekommen. Darüber wurde bereits in der Medieninformation vom 04.11.2026 (Nr. 1742) berichtet.
Am Mittwochvormittag meldete sich die Großmutter des Jungen an der Hotelrezeption. Sie machte sich Sorgen um ihre Familienangehörigen und bat um eine Nachschau. Daraufhin entdeckte ein Hotelangestellter um 9.40 Uhr den leblosen Jungen im angemieteten Hotelzimmer und verständigte umgehend den Notruf.
Die ersten eingesetzten Polizeikräfte und ein Notarzt konnten nur noch den Tod des Kindes feststellen. Die ebenfalls im Zimmer befindliche 37-jährige ukrainische Mutter musste wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes in ein Münchner Krankenhaus gebracht werden. Im Augenblick besteht für die Frau keine Lebensgefahr.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen hielten sich Mutter und Sohn, die in Rheinland-Pfalz wohnen, seit Ende September in München auf.
Die Ermittlungen wurden vom zuständigen Kommissariat 11 aufgenommen. Im Hotelzimmer nahmen die Einsatzkräfte eine umfangreiche Spurensicherung vor und stellten verschiedene Gegenstände sicher. Zudem wurde der Leichnam des Kindes obduziert. Dabei stehen noch weitere Detailuntersuchungen aus. Bislang konnte keine eindeutige Todesursache festgestellt werden.
Den ersten Ermittlungen zufolge besteht ein konkreter Tatverdacht gegen die Mutter, ihren Sohn getötet zu haben. Derzeit wird geprüft, ob ein Haft- oder Unterbringungsbefehl gegen die Tatverdächtige beantragt wird.
Die Ermittlungen dauern an.



