Blaulichtempfang in Fürstenfeldbruck: Herrmann dankt Einsatzkräften und zeichnet 17 Betriebe aus
Beim Blaulichtempfang „Sicheres Bayern“ würdigte Innenminister Joachim Herrmann das Engagement von Einsatzkräften und von Arbeitgebern, die das Ehrenamt unterstützen.
Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat am 25. Oktober 2026 zum Blaulichtempfang „Sicheres Bayern“ in den Fürstenfeldbrucker Churfürstensaal eingeladen. Dabei dankte er den Einsatzkräften von Blaulicht-, Rettungs- und Hilfsorganisationen: „Bayern nimmt in Sachen Sicherheit im bundesweiten Vergleich seit Jahren den Spitzenplatz ein! Das ist ein großartiger Verdienst unserer Bayerischen Polizei und unserer Bayerischen Sicherheitswacht mit mehr als 1.400 Mitgliedern in über 260 Städten.“
Gleichzeitig betonte Herrmann, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger nicht nur auf der Arbeit der Polizei beruhe. Auch die Feuerwehren, die Rettungs- und Hilfsorganisationen, das Technische Hilfswerk, die Bundeswehr, die Bundespolizei, die Katastrophenschutzbehörden und die Kommunen spielten eine entscheidende Rolle: „Sie alle bilden gemeinsam ein starkes Netzwerk, das eng und vertrauensvoll zusammenarbeitet. Ich danke allen Einsatzkräften für Ihr großartiges Engagement für die Sicherheit und den Schutz unserer Bevölkerung.“
Herrmann erklärte, die Bayerische Staatsregierung setze sich nach Kräften für bestmögliche Rahmenbedingungen und eine optimale Ausgestaltung des sicherheitsrelevanten Ehrenamts ein: „Der Zivilschutz wird wie der gesamte Bevölkerungsschutz vor allem durch die weit überwiegend ehrenamtlichen Strukturen der Einsatzorganisationen getragen. Daher unternehmen wir große Anstrengungen, um den hohen Standard bei der Ausbildung und der Ausrüstung immer weiter zu verbessern.“ Allein im letzten Jahr wurden demnach rund 45 Millionen Euro an Fördergeldern an die Gemeinden für die Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen und den Bau von Feuerwehrhäusern ausbezahlt. Auch in den Katastrophenschutz investiere der Freistaat seit Jahren kräftig. Im Doppelhaushalt 2026/2027 stünden für beide Jahre erneut über 90 Millionen Euro zur Verfügung.
Eine funktionierende Gefahrenabwehr setze laut Herrmann neben dem wichtigen Einsatz der Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraus: „Die heute hier anwesenden Arbeitgeber stehen fest hinter unseren Einsatzkräften und ermöglichen durch flexible Arbeitszeiten oder gezielte Freistellungen, dass sich Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren. Deshalb ist es der Bayerischen Staatsregierung und mir ganz persönlich ein wichtiges Anliegen, Ihnen mit der Auszeichnung ‚Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit‘ zu danken.“
Ausgezeichnet wurden aus ganz Bayern die folgenden 17 Unternehmen:
- Decker Haus- und Gartenservice, Rosenheim
- Firma Scherdel-Wiesauplast Deutschland GmbH & Co. KG, Wiesau
- Gemeinschaftspraxis für Allgemeinmedizin Dr. Hannelore Lippiotta, Dr. Frank Schröder, Meri Javonoska-Betzl, Eschenbach
- Groeneveld-Beka GmbH, Pegnitz
- Head-on Solutions GmbH, Nürnberg
- Hümmer Metallbau Eltmann GmbH, Eltmann
- Krankenhaus Martha-Maria St. Theresien, Nürnberg
- KS Metall Solutions GmbH, Geiselwind
- Michael Unsin GmbH, Erdweg
- Rupert Zach GmbH, Schneizlreuth
- s. Oliver Group, Rottendorf
- Se-Bau Landschaftsbau GmbH, Karlsfeld
- Taglieber Holzbau GmbH, Oettingen
- WAREMA Renkhoff SE, Marktheidenfeld
- Wolfgang Huber GmbH, Kelheim
- Zimmerei Hölzle GmbH, Erkheim
- Zimmerei Merkle GmbH, Weißenhorn



