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Stabsrahmenübung im Landkreis Günzburg: Fiktiver Großbrand in Ursberg simuliert

Wie arbeiten Führungsstäbe von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz zusammen, wenn ein Großbrand mit mehreren Verletzten nur auf dem Papier existiert?

Der Landkreis Günzburg hat am Samstag, 17. Oktober 2026, eine Stabsrahmenübung im Katastrophenschutz durchgeführt. Dabei wurde ein fiktiver Großbrand mit mehreren Verletzten im Dominikus-Ringeisen-Werk in Ursberg simuliert. Ziel der Übung war es, die Zusammenarbeit und Kommunikation der Führungsebenen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz unter realistischen Bedingungen zu erproben.

An der Übung beteiligten sich die Sanitätseinsatzleitung mit ihrer Unterstützungsgruppe, die Örtliche Einsatzleitung sowie deren Unterstützungsgruppe. Zudem waren die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamts, die Kreisfeuerwehrinspektion, die Werkfeuerwehr des Dominikus-Ringeisen-Werks und die Freiwillige Feuerwehr Bayersried-Ursberg-Premach vertreten. Letztere unterstützte die Werkfeuerwehr bei der Führungsarbeit. Auch das interne Krisenmanagement des Dominikus-Ringeisen-Werks nahm an der Übung teil.

Bei einer Stabsrahmenübung liegt der Fokus auf der Arbeit der Führungsstäbe, ohne dass Einsatzkräfte vor Ort aktiv werden. Die Örtliche Einsatzleitung, die in realen Einsätzen die operative Leitung übernimmt, richtete ihre Befehlsstelle im Rathaus Thannhausen ein. Die Gesamtleitung des fiktiven Szenarios lag bei der Führungsgruppe Katastrophenschutz, die hierfür Räume im Landratsamt Günzburg nutzte.

Das angenommene Szenario stellte hohe Anforderungen an die Beteiligten: Professionelle Kommunikation, strukturierte Zusammenarbeit und klare Aufgabenverteilung waren entscheidend. Solche Übungen sind essenziell, um im Ernstfall reibungslos handeln zu können. Da Großschadenslagen erfreulicherweise selten eintreten, ist die regelmäßige Vorbereitung durch Übungen umso wichtiger.

Veranlasst wurde die Übung vom Landratsamt Günzburg. Die Übungsleitung bestand aus Mitarbeitern des Landratsamts, der Kreisfeuerwehrinspektion, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr.

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